UE Daten aus Papier: Analoge und digitale Praktiken des (Literatur)Archivs – SS2017


Data made from paper: analogue and digital practices of (literary) archives

In Summer Semester 2017, I will teach the course “Daten aus Papier: Analoge und digitale Praktiken des (Literatur)Archivs” at the University of Salzburg (Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst).

 

Description:

Diese Übung ist als Einführung in das Arbeiten in und an Literaturarchiven gedacht. Sie soll den Studierenden den Umgang mit physischen Archivmaterialien näherbringen und Einblicke in die digitale Verarbeitung und Aufbereitung von Archivalien geben.
In einem ersten Schritt werden die konzeptionellen Konstrukte besprochen, die Archiven allgemein und Literaturarchiven im Besonderen zugrunde liegen. Daran anschließend wird der Umgang mit physischem Archivmaterial in der Praxis zum Thema gemacht; dabei wird den Studierenden ein Leitfaden zur Benutzung der oft komplex aufgebauten Ordnungssysteme geboten. Die Studierenden lernen außerdem die Regeln zur Erschließung von Nachlässen und Autographen kennen (RNA) und haben die Gelegenheit, diese praktisch anzuwenden. Der dritte Themenblock widmet sich der Übersetzung des analogen Archivs in den digitalen Raum. Besonderer Fokus soll dabei auf den Methoden liegen, die die Arbeit mit geisteswissenschaftlichen Daten insgesamt und mit digitalisiertem Archivmaterial im Speziellen erfordert (Digital Humanities, Datenmodellierung).
In zwei Exkursionen zu der Tagung „Archive für Literatur” (Stifterhaus Linz) und in das Literaturarchiv Salzburg haben die TeilnehmerInnen Gelegenheit, Reflexionen der Implikationen praktischer Archivarbeit für die konzeptionelle Auseinandersetzung von Expert/innen zu hören und sich eine konkretere Vorstellung des während des Semesters Besprochenen zu verschaffen.

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